Archiv der Kategorie: Internet & Co

Mobile Payment mit boon (Teil 2)

Hier die Forsetzung des 1. boon Artikels mit den Ergebnissen meises Selbstversuchs und Fazit. Der 5€ Willkommensbonus wurde meinem Konto einen Werktag nach der 50€ Aufladung gutgeschrieben.

Soll heissen 50€ aufgeladen und 55€ zur Verfügung, da kann man schon mal nicht meckern. Und los gehts, Zahlung ist überall möglich wo kontaktlose Zahlungen via Mastercard akzeptiert werden. Der Hinweis dafür sieht meistens so in der Art aus:

Mögen die Spiele beginnen:

boon nfc transaktionen

Zu meinem Erstaunen lag die Akzeptanzquote bei sagenhaften 100%. In 8 von 8 Geschäften in denen ich es ausprobiert habe konnte ich mit meinem Handy bezahlen. Vom Kaffee im Fastfood Laden, über die Drogerie, vom Discounter bis hin zum „normalen“ Supermarkt oder dem Buchladen. Selbst Kleinstbeträge kontaktlos „auf Karte“ zahlen: kein Problem.

Klar, beim Kiosk um die Ecke oder dem Tante Emma Laden (insofern es sowas überhaupt noch gibt?) mag es vielleicht nicht gehen, aber in meinem wie ich denke hinreichend repräsentativen Test hat sich die Zahlungsmethode als durchaus praxistauglich erwiesen.

Auch wenn es hierzulande oft länger dauert, mobile Payment wird sich durchsetzen. Als einer der Marktführer steht Wirecard gut da: Umsatz und Gewinne steigen ordentlich. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt und werde den Dienst zunächst auch zukünftig nutzen.

 

Mobile Payment mit boon (Teil 1)

Oft ist es ja so, dass man sich der Existenz neuer Technologien zwar bewusst ist, diese jedoch nicht einsetzt oder wenigstens mal ausprobiert. Zumindest geht es mir häufig so. „Mobile Payment“ ist ein gutes Beispiel. In den technikaffineren Medien sehe ich immer mal Artikel über Apple Pay und ähnliche Dienste, tue diese dann aber als „noch nicht ausgereift“ ab oder gehe davon aus, dass kontaktlose Zahlungen hier in der nicht Großstadt ohnehin noch kein Händler anbietet.

Letztes Jahr gab es auf heise bereits diesen Artikel, auf den ich durch den c’t-Podcast uplink aufmerksam wurde. Wie oben schon gesagt: mag ja sein, dass das in der Stadt funktioniert dachte ich mir. Aber doch nicht hier am Dorf in Fulda?

Vor zwei Wochen habe ich dann diesen Artikel über die NFC-App boon gelesen und habe es ausprobiert.

Also App aus dem PlayStore geladen und kurz registriert. Ging zum Glück auch ohne die Zustimmung für Kontaktaufnahme zu geben.

boon ist eine virtuelle prepaid Mastercard der Wirecard Bank für NFC-fähige Smartphones. Sie soll es ermöglichen „einfach, smart & sicher“ zu bezahlen. Ich habe auf Android getestet, iOS wird denke ich auch unterstützt.

Ich habe mich zunächst für eine Aufladung von 50€ entschieden, weil man bei dann einen 5€ Bonus bekommt.

Wie man den Bonus bekommt, ob die Zahlungsmethode akzeptiert wird und nicht zuletzt wie die Verkäufer reagieren wenn man zum bezahlen sein Smartphone zückt werde ich dann die nächsten Tage berichten.

Hier gehts zum zweiten Artikel.

Lunarbaboon – The daily life of Parenthood

Heute kam Christopher Gradys Buch „Lunarbaboon – The daily life of Parenthood“ mit der Post. Nach etwas Verzögerung ist es nun also auch in Deutschland via Amazon lieferbar. Und so schaut es aus: glänzendes Cover, guter Druck beim ersten Durchblättern.

Lunarbaboon The daily life of Parenthood

Vielleicht kennt der eine oder die andere Christophers Seite lunarbaboon.com? Die Cartoons / der Humor geht grob in die Richtung Brian Gordon (fowl language), dessen Buch ich mir auch bestellt und hier vorgestellt hatte.

Ein gutes Geschenk für junge oder werdende Eltern. Folgt Christopher auf Twitter oder Facebook um auf dem Laufenden zu bleiben. Er veröffentlich alle 2-3 Tage einen neuen Cartoon.

Threema Web-Client

Der von mir WhatsApp gegenüber bevorzugte Krypto Messenger Threema bietet seit gestern einen Web-Client zur Nutzung im Browser. Mehr dazu im auf heise.de oder dem Threema-Blog. Die Einrichtung ist denkbar einfach:

  1. Im Browser web.threema.ch öffnen
  2. In der Threema-App  „Threema Web“ auswählen
  3. Den auf web.threema.ch angezeigten QR-Code scannen

Wie so manchmal bei Android kommt es wohl vereinzelt zu Problemen wenn man die Stromsparfunktion / Akku-Leistungsoptimierung aktiviert hat. In einem kurzen Test des Threema Web-Clients im Browser bei mir lief jedoch alles reibungslos. So sieht das ganze dann aus.

Threema Web-Client Kontakte

Threema Web Client Kontakte Browser

Threema Web-Client Chat-Ansicht

Threema Web Client Chat Ansicht im Browser

Funktioniert einwandfrei soweit ich es bisher testen konnte. Das Feature ist bisher nur in der Android-Version der App verfügbar, wird aber bestimmt auch demnächst für die iOS-Version nachgereicht.

OVH goes Germany

Im November hatte ich bereits hier gelesen, dass der französische Cloud- und Hostingprovider OVH unter anderem in Richtung Deutschland expandieren will. Dies wurde nun im Firmenblog konkretisiert: im April 2017 soll das erste Rechenzentrum in Deutschland eröffnet werden.

OVH Logo

Knapp 100 km nord-westlich von Frankfurt im schönen Limburg an der Lahn soll es stehen und langfristig auf einer Fläche von 4.000 m2 bis zu 45.000 Server beherbergen. Unweit von Montabaur und Frankfurt sollte es keine Probleme mit der Anbindung geben.

Ursprünglich auf OVH aufmerksam geworden bin ich irgendwann da mir zugetragen wurde, dass sie tolerant seien was den Betrieb von Tor-Servern angeht. Das kann ich zumindest für non-exit Nodes (auch Middle Relay genannt) bestätigen. Ich habe seit ca einem Jahr zwei laufen, bisher ohne Probleme.

OVH ist einer der wenigen mir bekannten Hoster, der „unbegrenzten“ Traffic tatsächlich so meint. Ohne Sternchentexte und sonstige Klauseln. Hier die Statistik eines meiner VServer:

OVH Vserver unlimited Traffic Statistic

Konstant über 1TB Traffic pro Tag und im Schnitt 5000 offene Verbindungen scheinen kein Problem zu sein. Dabei hat die CPU auch nur einen Load von 0,5,  so dass neben Tor parallel weitere Dienste betrieben werden können ohne Geschwindigkeitsprobleme zu bekommen. Und das für schlappe 3,49€ pro Monat. Wer sich für Tor interessiert kann sich zum Beispiel hier etwas einlesen. Falls jemand sogar selbst einen Node / Relay betreiben möchte, ein Kollege von mir hat einen Tor Relay Konfigurator gebaut, der unerfahrenen Usern die Konfiguration abnimmt.

Nach etwas Spielerei fiel mir auf, dass die Performance des Cloud VPS vor allem für den Preis sehr gut ist. Mit einem durchschnittlichen WordPress wie diesem (500 Artikel, 1200 Kommentare und ein paar Plugins) kommt man mit der Apache 2.4 und PHP 7.0 Standardkonfiguration bereits auf Seitengenerierungszeiten im mittleren zweistelligen Millisekundenbereich. Ohne Caching und sonstige Tweaks, da ist also noch Luft nach oben. Trotz vermeintlich wesentlich potenterer Hardware habe ich das bei domainfactory nie erreicht.

Aktuell bin ich dabei diverse Webseiten von mir auf einen OVH V-Server zu migrieren, dieser Blog ist bereits umgezogen. Mein aktueller Webhoster domainfactory wurde zuerst von Hosteurope gekauft, die kürzlich wiederum von GoDaddy übernommen wurden. Auf die Amis und den nicht vorhandenen Datenschutz habe ich wenig Lust, davon abgesehen dass es bei domainfactory schlicht an Features mangelt: dort ist es z.B. nicht möglich SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt zu benutzen und es können keine eigenen Nameserver hinterlegt werden, so dass man mit dort registrierten Domains kein Cloudflare nutzen kann.

Wenn ich mir die Pressemitteilungen zur Eröffnung des Deutschen Rechenzentrums so durchlese erscheint es mir so, dass OVH sich auch als B2B-Anbieter für Dedicated und Cloud-Infrastruktur sieht. Günstige und wie mir bisher erscheint stabile Alternativen zu Amazon Web Services werden immer gerne gesehen. Es gibt Pendants zu den üblichen AWS-Diensten wie S3 oder das CDN Cloudfront. Ich nutze zum Beispiel für meine Podcasts den auf OpenStack Horizon basierenden Storage Dienst. Der ist nicht nur um ein vielfaches günstiger als Amazons S3, sondern die Kosten sind auch wesentlich einfacher zu berechnen. 1 Cent pro GB Storage und Traffic.

Nun denn, das muss reichen – sonst werde ich langsam unglaubwürdig. Ich hoffe mein positiver Eindruck bleibt bestehen und ich bereue den Umzug meiner Seiten nicht.

Neujahrsansprache der Kanzlerin

Kalkofes Mattscheibe Rekalked präsentiert die etwas andere Neujahrsansprache:

„Das nächste Jahr wird ein anderes Jahr als dieses Jahr, ein besonderes Jahr.“ In diesem Sinne, alles Gute! Gefunden bei viralviralvideos.de

Das Original gibt es hier. Interessant auch, dass Stand 01. Januar 15:15 Uhr Kalkofes Video 6.200 Aufrufe und 448 positive und 2 negative Bewertungen hat, Angela Merkels Original auf dem Channel der Bundesregierung allerdings nur auf 1.600 Aufrufe kommt mit 116 positiven und sagenhaften 83 negativen Bewertungen.