Threema Web-Client

Der von mir WhatsApp gegenüber bevorzugte Krypto Messenger Threema bietet seit gestern einen Web-Client zur Nutzung im Browser. Mehr dazu im auf heise.de oder dem Threema-Blog. Die Einrichtung ist denkbar einfach:

  1. Im Browser web.threema.ch öffnen
  2. In der Threema-App  „Threema Web“ auswählen
  3. Den auf web.threema.ch angezeigten QR-Code scannen

Wie so manchmal bei Android kommt es wohl vereinzelt zu Problemen wenn man die Stromsparfunktion / Akku-Leistungsoptimierung aktiviert hat. In einem kurzen Test des Threema Web-Clients im Browser bei mir lief jedoch alles reibungslos. So sieht das ganze dann aus.

Threema Web-Client Kontakte

Threema Web Client Kontakte Browser

Threema Web-Client Chat-Ansicht

Threema Web Client Chat Ansicht im Browser

Funktioniert einwandfrei soweit ich es bisher testen konnte. Das Feature ist bisher nur in der Android-Version der App verfügbar, wird aber bestimmt auch demnächst für die iOS-Version nachgereicht.

Accent B vs Florian Breidenbach – Destination 313 EP

Die letzen Monate habe ich mal wieder etwas Musik aus Strom mit meinem Kumpanen Frank Wirth aka Accentbuster gemacht: Hier könnt ihr schon mal in die aktuellsten Klänge der Wirthschen Breidenbachschen Klangschmiede reinhören. Die EP wird als Accent B vs Florian Breidenbach am 06. März auf Hypnohouse Trax veröffentlicht:

Amazon, iTunes und Beatport Links für den MP3 Download werde ich dann hier ergänzen wenn es soweit ist.

accent-b-vs-florian-breidenbach-destination-313-ep-hypnohouse-trax-058

Meinen Remix habe ich übrigens von Misjah bei (24mastering) mastern lassen, was ich allen Produzenten / Labels nur empfehlen kann. Es ist günstiger als ihr denkt und das Geld definitiv wert. Probiert es mal aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein.

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OVH goes Germany

Im November hatte ich bereits hier gelesen, dass der französische Cloud- und Hostingprovider OVH unter anderem in Richtung Deutschland expandieren will. Dies wurde nun im Firmenblog konkretisiert: im April 2017 soll das erste Rechenzentrum in Deutschland eröffnet werden.

OVH Logo

Knapp 100 km nord-westlich von Frankfurt im schönen Limburg an der Lahn soll es stehen und langfristig auf einer Fläche von 4.000 m2 bis zu 45.000 Server beherbergen. Unweit von Montabaur und Frankfurt sollte es keine Probleme mit der Anbindung geben.

Ursprünglich auf OVH aufmerksam geworden bin ich irgendwann da mir zugetragen wurde, dass sie tolerant seien was den Betrieb von Tor-Servern angeht. Das kann ich zumindest für non-exit Nodes (auch Middle Relay genannt) bestätigen. Ich habe seit ca einem Jahr zwei laufen, bisher ohne Probleme.

OVH ist einer der wenigen mir bekannten Hoster, der „unbegrenzten“ Traffic tatsächlich so meint. Ohne Sternchentexte und sonstige Klauseln. Hier die Statistik eines meiner VServer:

OVH Vserver unlimited Traffic Statistic

Konstant über 1TB Traffic pro Tag und im Schnitt 5000 offene Verbindungen scheinen kein Problem zu sein. Dabei hat die CPU auch nur einen Load von 0,5,  so dass neben Tor parallel weitere Dienste betrieben werden können ohne Geschwindigkeitsprobleme zu bekommen. Und das für schlappe 3,49€ pro Monat. Wer sich für Tor interessiert kann sich zum Beispiel hier etwas einlesen. Falls jemand sogar selbst einen Node / Relay betreiben möchte, ein Kollege von mir hat einen Tor Relay Konfigurator gebaut, der unerfahrenen Usern die Konfiguration abnimmt.

Nach etwas Spielerei fiel mir auf, dass die Performance des Cloud VPS vor allem für den Preis sehr gut ist. Mit einem durchschnittlichen WordPress wie diesem (500 Artikel, 1200 Kommentare und ein paar Plugins) kommt man mit der Apache 2.4 und PHP 7.0 Standardkonfiguration bereits auf Seitengenerierungszeiten im mittleren zweistelligen Millisekundenbereich. Ohne Caching und sonstige Tweaks, da ist also noch Luft nach oben. Trotz vermeintlich wesentlich potenterer Hardware habe ich das bei domainfactory nie erreicht.

Aktuell bin ich dabei diverse Webseiten von mir auf einen OVH V-Server zu migrieren, dieser Blog ist bereits umgezogen. Mein aktueller Webhoster domainfactory wurde zuerst von Hosteurope gekauft, die kürzlich wiederum von GoDaddy übernommen wurden. Auf die Amis und den nicht vorhandenen Datenschutz habe ich wenig Lust, davon abgesehen dass es bei domainfactory schlicht an Features mangelt: dort ist es z.B. nicht möglich SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt zu benutzen und es können keine eigenen Nameserver hinterlegt werden, so dass man mit dort registrierten Domains kein Cloudflare nutzen kann.

Wenn ich mir die Pressemitteilungen zur Eröffnung des Deutschen Rechenzentrums so durchlese erscheint es mir so, dass OVH sich auch als B2B-Anbieter für Dedicated und Cloud-Infrastruktur sieht. Günstige und wie mir bisher erscheint stabile Alternativen zu Amazon Web Services werden immer gerne gesehen. Es gibt Pendants zu den üblichen AWS-Diensten wie S3 oder das CDN Cloudfront. Ich nutze zum Beispiel für meine Podcasts den auf OpenStack Horizon basierenden Storage Dienst. Der ist nicht nur um ein vielfaches günstiger als Amazons S3, sondern die Kosten sind auch wesentlich einfacher zu berechnen. 1 Cent pro GB Storage und Traffic.

Nun denn, das muss reichen – sonst werde ich langsam unglaubwürdig. Ich hoffe mein positiver Eindruck bleibt bestehen und ich bereue den Umzug meiner Seiten nicht.

Neujahrsansprache der Kanzlerin

Kalkofes Mattscheibe Rekalked präsentiert die etwas andere Neujahrsansprache:

„Das nächste Jahr wird ein anderes Jahr als dieses Jahr, ein besonderes Jahr.“ In diesem Sinne, alles Gute! Gefunden bei viralviralvideos.de

Das Original gibt es hier. Interessant auch, dass Stand 01. Januar 15:15 Uhr Kalkofes Video 6.200 Aufrufe und 448 positive und 2 negative Bewertungen hat, Angela Merkels Original auf dem Channel der Bundesregierung allerdings nur auf 1.600 Aufrufe kommt mit 116 positiven und sagenhaften 83 negativen Bewertungen.

Facebook kann unglücklich machen

Oder sagen wir so, zu viel Facebook kann unglücklich machen. Speziell zu Weihnachten. Aber eins nach dem anderen. So wollte ich schon immer mal einen Artikel beginnen und in Zeiten von Fake-News ziehen reisserrische Headlines mehr denn je:

Experten haben herausgefunden, dass zu viel Facebook unglücklich macht.

So, da habt ihrs! Die Experten sind in diesem Fall von der Uni Kopenhagen und ihre bei Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking veröffentlichte Studie besagt, dass intensive Facebook Nutzung die Wahrscheinlichkeit unglücklich zu sein erhöht. Wer zu faul ist die Quelle zu lesen oder des englischen nicht mächtig ist, auf mobilegeeks.de & futurezone.at gibt es gute Zusammenfassungen.

Nun ja, wie fast alles hat natürlich auch Facebook seine Vor- und Nachteile. Muss jeder selbst wissen, wie viel Zeit man damit verbringt und am Ende besser drauf kommt oder nicht. Schöne Feiertage allerseits und denkt dran, teilen hat nichts mit Facebook zu tun.

Teilen hat nichts mit Facebook zu tun

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