Data Privacy Day

Zum heutigen Data Privacy Day oder zu Deutsch Datenschutztag gibt es den Messenger Threema bis 22 Uhr zum halben Preis. Die Schweizer Krypto-App hatte ich ja bereits öfter erwähnt. Im Gegensatz zu WhatsApp und co wurde von Anfang an auf Ende zu Ende Verschlüsselung und Datenschutz gesetzt.

Threema Messenger LogoWhatsApp bzw Facebook kennt Milliarden von Handynummern und weiss, wer wie oft mit wem was teilt. Bilder werden automatisch erkannt. Diese Informationen werden zu Profilen verknüpft und in Geld umgewandelt. Threema hat sich auf die Fahnen geschrieben für mehr Privatsphärezu sorgen.

Threema App IconThreema gibt es für iOS, Android und Windows Phone. Noch bis 22 Uhr läuft die Aktion, daher wartet nicht zu lange. Ich bin im Sommer 2013 komplett umgestiegen und hatte auch einen Artikel geschrieben wie man seinen WhatsApp Account löscht. Wenn vermutlich inzwischen ein paar Schritte etwas anders aussehen dürfte die Anleitung auch 5 Jahre später noch funktionieren.

Amazon stellt Cloud-Player Dienst ein

Wie auf den Hilfe-Seiten und heise.de zu lesen ist stellt Amazon den Dienst für Speicherplatz-Abonnements in Amazon Music zum Januar 2019 leider ein. Bisher war es in der Premium-Variante möglich bis zu 250.000 Lieder hochzuladen, diese dann über einen Desktop-Client, Web-Player oder Handy-App zu streamen oder runterzuladen.

Klar, vermutlich sollen die Abo-Services Music Unlimited und Prime Music gestärkt werden, aber den Cloud-Player direkt dicht machen? Schade. Mal sehen was es bis dahin für Alternativen gibt. Empfehlungen abseits der Streaming-Abo Dienste a la Spotify und co bitte gerne in den Kommentaren.

Gestartet ist der Dienst vor mittlerweile 7 Jahren wie ich hier schrieb. So sah das ganze damals aus und war zunächst nur im Browser nutzbar:

cloudplayer amazon

Die Desktop-App hat ganze 2 Jahre auf sich warten lassen und war wie viele Amazon Produkte vorerst nur in den USA verfügbar.

Amazon Cloud Player Desktop Client

Die für mich uninteressante Alternative von Apple iTunes-Match scheint sich ebenfalls zurückzuziehen lese ich eben.

Nun verbleiben noch 12 Monate die hochgeladene Musik wieder runterzuladen / zu sichern. Direkt mal einen Termin im Kalender machen für Dezember, sicher ist sicher.

Proxmox VE

Als Freund von Virtualisierungslösungen habe ich kürzlich die Open-Source-Virtualisierungsplattform Proxmox VE ausprobiert. Nach kurzen Tests auf meinem lokalen Rechner wollte ich es dann auch auf einem „richtigen“ Server installieren um die Performance besser vergleichen zu können. Also auf der Hetzner Serverbörse zum testen ein günstiges System geschossen und los gehts.

proxmox ve logo

Dachte ich zumindest. Die Einrichtung bei Hetzner von VMs mit zusätzlichen IPs unter Proxmox hat leider nicht auf Anhieb geklappt, da der Wiki Artikel veraltet scheint. Dominic Pratt war so freundlich die Proxmox Netzwerkkonfiguration bei Hetzner noch mal zu erklären. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle! Stichwort IP-Forwarding: Kaum macht man es richtig, schon gehts.

Wer bis hierhin gelesen hat und Proxmox noch nicht kennen sollte, probiere es aus! Mein „Proof of Concept“ bei Hetzner war erfolgreich und die Performance wie erwartet / erhofft. Das Testsystem habe ich wieder gekündigt, Im Laufe des Jahres 2018 werde ich aber sehr wahrscheinlich für meine Webhosting-Dienstleistungen auf einen völlig überdimensionierten Server bei Hetzner umziehen.

Der​ ​Gearporn​ ​zum​ ​Sonntag ​mit ​​Accentbuster

Neue ​ ​Kleider​ ​für​ ​die ​ ​alte ​ ​“Lady​ ​Acid ​ ​Queen“ ​ ​TB-303

Na ​ ​gut, ​ ​so ​ ​alt ​ ​war​ ​sie ​ ​auch ​ ​wieder​ ​nicht. ​ ​Zumindest ​ ​im​ ​besten ​ ​Alter, ​ ​so ​ ​dass​ ​sie​ ​zu ​ ​mir passen ​ ​würde. ​ ​Dieses​ ​Jahr​ ​(2017)​ ​könnte ​ ​sie ​ ​29 ​ ​werden ​ ​-​ ​zum​ ​siebten ​ ​Mal. ​ ​Also ​ ​maximal 35 ​ ​Jahre ​ ​jung, ​ ​Ihre ​ ​Kleidung ​ ​ist ​ ​mittlerweile ​ ​dreckig ​ ​und ​ ​verschlissen. ​ ​Vielleicht ​ ​ist ​ ​sie ​ ​schon um​ ​die ​ ​Welt ​ ​gereist, ​ ​wer​ ​weiß ​ ​das​ ​schon. ​ ​Jedenfalls​ ​war​ ​es​ ​nun ​ ​Zeit, ​ ​Ihr​ ​endlich ​ ​mal ​ ​ein neues​ ​Gewand ​ ​zu ​ ​gönnen.

Knobs Roland TB 303 Potis

Sechs​ ​Drehpotis​ ​bedeuten ​ ​die ​ ​Welt. ​ ​Oft ​ ​auch ​ ​nur​ ​fünf, ​ ​denn ​ ​der​ ​erste, ​ ​der​ ​Tune-Regler sorgte ​ ​schon ​ ​so ​ ​manchmal ​ ​für​ ​verdutzte ​ ​oder​ ​gar​ ​verärgerte ​ ​Gesichter, ​ ​wenn ​ ​ihn ​ ​jemand versehentlich ​ ​während ​ ​einer​ ​Live-Performance ​ ​betätigte, ​ ​denn ​ ​auf ​ ​einmal ​ ​spielte ​​das​ ​Ding völlig ​ ​schief ​zum​ ​Rest ​ ​der​ ​Orchestration.

Bis​ ​1998 ​ ​(ich ​ ​hoffe ​ ​ich ​ ​datiere ​ ​es​ ​korrekt)​ ​war​ ​ich ​ ​für​ ​einige ​ ​Zeit ​ ​schon ​ ​mal ​ ​im​ ​Besitz​ ​einer solchen ​ ​silbernen ​ ​Lady. ​ ​Diese ​ ​war​ ​damals​ ​wirklich ​ ​noch ​ ​in ​ ​Bestform, ​ ​sah ​ ​von ​ ​außen ​ ​aus​ ​wie neu ​ ​(bis​ ​auf ​ ​die ​ ​typischen ​ ​Abnutzungsspuren ​ ​um​ ​vier​ ​der​ ​sechs​ ​Regler​ ​herum, ​ ​bei ​ ​zweien davon ​ ​noch ​ ​etwas​ ​stärker​ ​ausgeprägt, ​ ​vielleicht ​ ​weiß ​ ​der​ ​eine ​ ​oder​ ​andere ​ ​Experte, ​ ​welche das​ ​wohl ​ ​sind). ​ ​Dazu ​ ​kommt ​ ​auch ​ ​noch, ​ ​dass​ ​diese ​ ​wirklich ​ ​eine ​ ​ganz​ ​andere Klangcharakteristik​ ​aufwies. ​ ​Sie ​ ​klang ​ ​dreckiger​ ​und ​ ​irgendwie ​ ​angezerrter.

Leider​ ​wurde ​ ​diese ​ ​durch ​ ​zwei ​Stürze ​ ​auf ​ ​die ​Regler​ ​im​ ​Inneren​ ​so​ ​stark​ ​beschädigt,​ ​dass sie ​ ​nur​ ​mit​ ​gelöteten ​Brücken​ ​wieder​ ​zum​​Leben ​ ​erwachte. ​ ​Bereits​ ​dazu ​ ​gab ​ ​ich ​ ​sie ​ ​weg. ​ ​An einen ​ ​meiner​ ​besten ​ ​Freunde ​ ​und ​ ​DJ-Kollegen, ​ ​der​ ​leider​ ​ein ​ ​paar​ ​Jahre ​ ​später​ ​tödlich verunglückte. ​ ​Sie ​ ​wurde ​ ​von ​ ​ihm​ ​auch ​ ​für​ ​Produktionen ​ ​im​ ​Rahmen ​​seines​ ​Projektes „Surface ​ ​Reflections“ ​ ​mit ​ ​einem​ ​anderen ​ ​guten ​ ​Freund ​ ​eingesetzt, ​der​ ​auch ​ ​das​ ​Gerät ​ ​im Inneren ​ ​notdürftig ​ ​flicken ​ ​konnte ​ ​(in ​ ​diesem​ ​sehr​ ​hörenswerten ​ ​Track​ ​hier​ ​ist ​ ​allerdings​ ​der TB-303-Clone ​ ​“Braintec​ ​TB-3″ ​ ​zu ​ ​hören, ​ ​nicht ​ ​zu ​ ​verwechseln ​ ​mit ​ ​dem​ ​gleichnamigen ​ ​Gerät aus​ ​der​ ​Roland-AIRA-Serie): ​ ​​https://www.youtube.com/watch?v=UETvPvPEXS0

Roland TB 303 Blende zerlegt

Das​ ​Exemplar, ​ ​welches​ ​ich ​ ​vor​ ​einiger​ ​Zeit ​ ​neu ​ ​käuflich ​ ​erwerben ​ ​durfte, ​ ​sieht ​ ​äußerlich wirklich ​ ​sehr​ ​abgenudelt ​ ​aus. ​ ​Schon ​ ​beim​ ​Kauf ​ ​wunderte ​ ​ich ​ ​mich ​ ​über​ ​die ​ ​eigenartige Glattheit ​ ​auf ​ ​der​ ​Oberfläche, ​ ​wo ​ ​die ​ ​Beschriftung ​ ​zu ​ ​sehen ​ ​ist. ​ ​Auch ​ ​über​ ​die ​ ​gelbbraunenStellen, ​ ​die ​ ​sich ​ ​oberflächlich ​ ​nicht ​ ​entfernen ​ ​ließen. ​ ​Auch ​ ​die ​ ​merkwürdig ​ ​silbrig nachlackierten ​ ​Stellen ​ ​um​ ​die ​ ​meistbetätigten ​ ​Drehregler.

Das​ ​innere ​ ​ist ​ ​auch ​ ​schon ​ ​etwas​ ​in ​ ​die ​ ​Jahren ​ ​gekommen. ​ ​Es​ ​erinnert ​ ​mich ​ ​irgendwie ​ ​an ​ ​so etwas​ ​wie ​ ​ein ​ ​altes​ ​Transistor-Radio ​ ​aus​​den ​ ​80ern, ​ ​dass​ ​mal ​ ​runtergefallen ​ ​ist ​ ​und ​ ​durch Auseinanderfallen ​ ​des​ ​Gehäuses​ ​sein ​ ​Inneres​ ​zum​ ​Besten ​ ​gab. ​ ​Auch ​ ​die ​ ​Batterien, ​ ​die einem​ ​der​ ​Vorbesitzer​ ​wohl ​ ​mal ​ ​ausgelaufen ​ ​waren, ​ ​zeigen ​ ​hier​ ​noch ​ ​ein ​ ​paar​ ​Spuren. Zudem​ ​wurde ​ ​eine ​ ​Modifikation ​ ​eingebaut, ​ ​aus​ ​der​ ​ich ​ ​bis​ ​heute ​ ​nicht ​ ​ganz​ ​schlau ​ ​geworden bin. ​ ​Wird ​ ​ein ​ ​Schalter​ ​umgelegt, ​ ​dann ​ ​wird ​ ​das​ ​CV/Gate-Signal ​ ​merkwürdig ​ ​transformiert und ​ ​der​ ​interne ​ ​Sequenzer​ ​beendet ​ ​seinen ​ ​Dienst.

Klanglich ​ ​gesehen ​ ​klingt ​ ​dieses​ ​Exemplar, ​ ​wie ​ ​bereits​ ​oben ​ ​angedeutet, ​ ​sehr​ ​eigen: ​ ​Der Klang ​ ​ist ​ ​eher​ ​organisch-weich ​ ​und ​ ​blubberig. Hören ​ ​kann ​ ​man ​ ​genau ​ ​dieses​ ​Gerät ​ ​beispielsweise ​ ​hier: https://soundcloud.com/user-874425254/air-force-303-refractive-condensation

Käuflich ​ ​erwerben ​ ​kann ​ ​man ​ ​dies​ ​übrigens​ ​beispielsweise ​ ​hier: https://www.beatport.com/track/air-force-3-03-refractive-condensation-flying-think-tank-sessions/9174559

Roland TB 303 Platine Transistoren

Von ​ ​einem​ ​Bekannten ​ ​(​ ​​https://www.facebook.com/citric.acid.31/ ​ ​), ​ ​der​ ​sich ​ ​auch ​ ​schon ​ ​sehr lange ​ ​mit ​ ​der​ ​gepflegten ​ ​Acid-Musik​ ​beschäftigt, ​ ​erfuhr​ ​ich ​ ​vor​ ​einiger​ ​Zeit ​ ​über​ ​Facebook, dass​ ​es​ ​in ​ ​Leeds, ​ ​England ​ ​einen ​ ​Anbieter​ ​gbt, ​ ​der​ ​“Full ​ ​Metal ​ ​Jackets“ ​ ​für​ ​die ​ ​alten Silberkisten ​ ​herstellt. ​ ​Diese ​ ​sind ​ ​ausgestattet ​ ​mit ​ ​einer​ ​Deckplatte, ​ ​welche ​ ​auch ​ ​in ​ ​einer Wunschfarbe ​ ​angefertigt ​ ​werden ​ ​kann. ​ ​Natürlich ​ ​musste ​ ​es​ ​die ​ ​Lieblingsfarbe ​ ​meiner Lieblingsfarben ​ ​sein: ​ ​die ​ ​Farbe ​ ​der​ ​Unendlichkeit. ​ ​Außerdem​ ​zur​ ​Wahl ​ ​stand: ​ ​matt ​ ​oder glänzend. ​ ​Glänzend ​ ​musste ​ ​es​ ​sein, ​ ​natürlich.

Custom Roland TB303 Full Metal Jacket

Aber​ ​jetzt ​ ​kommt ​ ​der​ ​egentliche ​ ​Clou: ​ ​die ​ ​Roland-identische ​ ​Beschriftung ​ ​kann ​ ​auch ​ ​mit einem​ ​anderen ​ ​Wortlauf ​ ​versehen ​ ​werden. ​ ​Wow! ​So ​ ​etwas​ ​habe ​ ​ich ​ ​mir​ ​seit ​zwei Jahrzehnten ​ ​gewünscht, ​​eine ​Roland ​TB-303, ​auf​ ​der​ ​mein ​ ​Künstlername ​​eingearbeitet​ ​ist. ​Nach einigem​ ​Abwägen​ ​verschiedener​ ​Alternativen ​ ​entschied ​ ​ich ​ ​mich ​ ​für​ ​“accenTB-303″ ​ ​an ​ ​der Stelle, ​ ​wo ​ ​ab ​ ​Werk​ ​in ​ ​Osaka ​ ​seinerzeit ​ ​der​ ​verheißungsvolle ​ ​und ​ ​supertechnische ​ ​Name „TB-303“ ​ ​aufgetragen ​ ​wurde.

Ein ​ ​Manko ​ ​gibt ​ ​es​ ​allerdings. ​ ​Das​ ​Gehäuse ​ ​ist ​ ​vor​ ​allem​ ​in ​ ​Klaviatur-Bereich ​ ​nicht ​ ​ganz​ ​so hoch ​ ​wie ​ ​das​ ​Original-Gehäuse. ​ ​Das​ ​bedeutet, ​ ​dass​ ​die ​ ​beiden ​ ​Platinen, ​ ​aus​ ​denen ​ ​das Innenleben ​ ​besteht, ​ ​voneinander​ ​getrennt ​ ​und ​ ​neu ​ ​mit ​geringerem​ ​Abstand zusammengesetzt ​ ​werden ​ ​müssen. ​ ​Man ​ ​sollte ​ ​sich ​ ​also ​ ​schon ​ ​sicher​ ​sein, ​​ob ​ ​man ​ ​diesen Umbau ​ ​wirklich ​ ​vornehmen ​ ​möchte. ​​Zum​ ​Glück​ ​ist ​ ​jedoch ​ ​alles​ ​im​ ​Paket ​ ​aus​ ​England enthalten, ​ ​was​ ​man ​ ​dazu ​ ​benötigt. ​ ​Fehlt ​ ​dann ​ ​nur​ ​noch ​ ​das​ ​Fingerspitzengefühl ​ ​und ​ ​das
nötige ​Handwerkszeug.

accentb303 custom acid bassline roland

Das​ ​bei ​ ​einem​ ​solchen ​ ​Umbau ​ ​erzielte ​ ​Ergebnis​ ​kann ​ ​sich ​ ​wirklich ​ ​sehen ​ ​lassen. ​ ​Das Gehäuse ​ ​sieht ​ ​wirklich ​ ​hochwertig ​ ​aus​ ​und ​ ​fühlt ​ ​sich ​ ​auch ​ ​so ​ ​an. ​ ​Eine ​ ​solche ​ ​Deckplatte, ​​vor allem​ ​individualisiert, ​macht ​ ​mehr​ ​her​ ​als​ ​die ​ ​vorherige ​ ​heruntergekommene Plastik-Silberkiste. ​Es​ ​nimmt ​dem​ ​ursprünglichen ​Gerät ​seinen ​​Spielzeug-Charakter​ ​und lässt ​ ​es​ ​so ​wertig​ ​wirken, ​wie ​es​ ​für​ ​viele „Acid-Heads“ ​ ​eigentlich ​sein ​sollte.

Jedem, ​ ​der​ ​jetzt ​ ​Interesse ​ ​an ​ ​einem​ ​solchen ​ ​Projekt ​ ​entwickelt ​ ​hat, ​ ​empfehle ​ ​ich ​ ​die folgende ​ ​Seite ​ ​zu ​ ​besuchen ​ ​und ​ ​tiefer​ ​einzusteigen: https://www.facebook.com/vanhaydn303

Nachdem​ ​ich ​ ​das​ ​Innenleben ​ ​dieses​ ​Exemplares​ ​zum​ ​ersten ​ ​Mal ​ ​herausgenommen ​ ​hatte, nutzte ​ ​ich ​ ​die ​ ​Gelegenheit ​ ​und ​ ​machte ​ ​das​ ​Original-Gehäuse ​ ​mal ​ ​richtig ​ ​sauber. ​ ​Dabei bestätigste ​ ​sich ​ ​auch ​ ​mein ​ ​Verdacht, ​ ​dass​ ​der​ ​Lack​ ​im​ ​Original ​ ​an ​ ​vielen ​ ​Stellen​ ​schon einmal ​ ​sehr​ ​herunter​ ​war​ ​und ​ ​jemand ​ ​an ​ ​manchen ​ ​Stellen ​ ​überlackiert ​ ​hatte, ​ ​bevor​ ​er​ ​eine neue ​ ​Klebefolie ​ ​im​ ​oberen​ ​Bereich ​ ​überklebte, ​ ​um​ ​dadurch ​ ​auch ​ ​die ​ ​Beschriftung ​ ​zu erneuern. ​ ​Unter​ ​der​ ​Klebefolie ​ ​war​ ​dann ​ ​der​ ​Kleber​ ​vergilbt ​ ​und ​ ​dies​ ​alles​ ​zusammen ​ ​verlieh dem​ ​Gerät ​ ​einen ​ ​-​ ​na ​ ​ja, ​ ​sagen ​ ​wir​ ​mal ​ ​alten ​ ​und ​ ​rostigen ​ ​Charme, ​ ​wie ​ ​beispielsweise ​ ​ein heruntergekommenes​ ​und ​ ​lange ​ ​nicht ​ ​gewartetes​ ​Boot.

Original Roland TB 303 vs custom Acid Synthesizer

​Nach ​ ​der​ ​Komplettreinigung ​ ​und Ablösung ​ ​der​ ​Folie ​ ​jedenfalls​ ​ist ​ ​das​ ​Gehäuse ​ ​an ​ ​vielen ​ ​Stellen ​ ​beige,​ ​je ​nach Licheinstrahlung ​ ​fast ​​weiß.