grand pianos und sonstiger spam

wie neulich schon im artikel über die „e-mail-marketing“ firma tecadress ltd angedeutet scheint kommentarspam in wordpress nach wie vor ein thema zu sein. das hier verwendete plugin antispam bee von sergej müller hat zwar eine trefferquote die gegen 100% geht, aber trotzdem will der spamverdacht ordner hin und wieder auf false positives untersucht werden. meine beschwerde beim provider bei dem die spamschleuder von tecadress steht (und lustigerweise auch deren seite hostet) wurde zwar zur kenntnis genommen, getan hat sich jedoch nichts. in diesem fall war das problem einfach zu lösen da die „kommentare“ immer von den gleichen 2 ips kamen, also einfach via .htaccess den zugriff blockiert.

ähnlich sieht es mit dem andauernden kommentar-spam von/für de.grand-pianos.org aus. keine angst, der link führt zu einem leidensgenossen – den gefallen tue ich ihnen nicht. der versand erfolgt(e) ebenfalls immer über eine ip, in diesem fall die 93.89.194.8. als abuse kontakt hierfür habe ich via ip lookup postmaster@tkk.pl gefunden. die seite die im kommentar mehrmach verlinkt wurde löst ebenfalls auf eine polnische ip auf, von daher habe ich mir die beschwerde-mail direkt gespart. der spammer tritt übrigens unter einfallsreichen pseudonymen wie piano trade, piano man, gopiano und pianodraft auf. dürfte dem einen oder anderem sicherlich auch bekannt vorkommen. anyway, ich habe wie auch bei tecadress die ip gesperrt und hoffe dass somit fürs erste ruhe ist.

hin und wieder frage ich mich, inwiefern es sinn macht meine blogs auf dofollow zu betreiben. direkt darauf stellt sich allerdings die frage wo der sinn darin bestehen soll links auf nofollow zu setzen. ein blog ist mit sicherheit nicht dazu da dahergelaufene menschen mit links zu versorgen, seinen kommentatoren links grundsätzlich zu verwehren kann es aber meiner meinung nach auch nicht sein. wie man die sache letztendlich handhabt muss natürlich jeder selbst wissen. ich brauche in der regel keine 3 sekunden um an name, art des kommentars und link zu erkennen, ob es sich um spam von pseudo seos handelt oder nicht und entscheide dann ob ich den link bzw den ganzen kommentar zulasse oder lösche.

ihr werdets schon erraten haben, ich bin gegen den nach wie vor herrschenden linkgeiz. hier zum beispiel gibts 5 gute gründe dofollow links zu setzen von fabian. wer was halbwegs produktives zu sagen hat bekommt auch seinen backlink. viele haben ja angst mit zunehmender zahl ausgehender links eben diese abzuwerten, aber das halte ich für etwas übertrieben. bei seokratie geht man sogar soweit links auf die konkurrenz zu empfehlen. warum auch nicht? die themenrelevanz ist somit jedenfalls gegeben und es muss ja nicht ein direkter mitbewerber sein. für diejenigen die nur manche kommentarlinks „werten“ lassen wollen gibt es das wordpress plug-in nofollow case by case welches euch, wie es der name schon vermuten lässt, fall für fall entscheiden lässt.

fazit: kommentarspam in blogs wird es wohl immer geben, da sie zumindest vorübergehend funktionieren. warten wirs ab was es in zukunft noch für antispam-lösungen geben wird.

Deutsches Rotes Kreuz

4 Kommentare zu “grand pianos und sonstiger spam

  1. Jessy

    Ich hab da auch so eine Kristin von kindertrends*c o m. Hab mir „ihre“ links mal so angesehen und komme zu dem Schluss, dass die Kommentare nicht von einem Mensch erstellt wurden. Teilweise fehlt einfach die Logik, der Sinn und der Zusammenhang. Gibt es für WP ein Kommentar-Spam-Script? Mir ist schlecht…

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  2. florian

    hi jessy. ja, die kristin hatte ich auch bereits auf einer anderen seite zu gast. wobei die aber noch kreisklasse spielt wenn ich mir so die (kaum vorhandenen) backlinks anschaue. da spielen die von mir oben erwähnten in einer ganz anderen liga.

    als schutz gegen spam habe ich hier antispam bee im einsatz. sehr empfehlenswert.

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  3. Elias

    Hihi, jetzt hat es doch glatt deinen Pingback als Spam erkannt, weil da etwas von gewissen Tasteninstrumenten drin vorkam. Diese depperten Spamfilter aber auch immer… ;-)

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  4. florian

    hi elias. eben genau das ist das problem: die spamfilter funktionieren zwar ganz gut inzwischen, doch um den check auf false positives hin und wieder kommt man leider nicht herum :-(

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